Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Wohnhaus

Wittlich, Gemeinde Wittlich
Kurfürstenstraße 1

Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land

Dreigeschossiger klassizistischer Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1842, Erweiterung 1857; rückwärtiger Bau um 1850; Tor, bezeichnet 1842. [1] Das klassizistische Wohnhaus, mit drei Geschossen ungewöhnlich hoch, wurde 1842 für den Notar Christoph Steffes unmittelbar außerhalb der bereits entwerteten Stadtbefestigung an der Burgstraße (ehemals Nr. 52) erbaut. Von 1857 bis 1884 war es Wohn- und Amtssitz des Landrates Aldringen und blieb bis 1912 Sitz der Kreisverwaltung. Heute beherbergt es die Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land. Das ursprünglich fünfachsige Wohnhaus wurde 1857 in der neuen Funktion um zwei Achsen nach Osten vergrößert. Der ehemals mittige Hauseingang, bezeichnet St 1842 Not., mit ausgezeichneter Flügeltür im Stil des Empire erhalten. Der rückwärtige Bau (etwa 1850) war ehemals Wirtschaftsgebäude, jetzt Versammlungsraum. Das Tor an der Kurfürstenstrasse ehemals im Hospitalgarten an der Trierer Landstraße, bezeichnet 18 JWCD 42 (Johann Wilhelm Christian Deuster). Das Gebäude ist neben dem mittelbar benachbarten, leider schlecht erhaltenen ehemaligen Bürgermeisterhaus von 1860 (Kurfürstenstraße 7) ein eindrucksvolles Beispiel des ländlichen Klassizismus, der - wohl unter preußischem Einfuß - die offizielle Architektur der Region bis in das frühe 20. Jahrhundert bestimmt. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bürgerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1842
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.890999
lat: 49.986721
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im oberste Gäßchen

Internet

Stadt Wittlich http://www.wittlich.de/

Datenquelle

[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010. [2] Homepage der Initiative Region Trier e.V. Sehen & Erleben - Bau-Denkmäler http://www.regiontrier.de/cgi/bin

Bildquellen

1 Bild: © Siegfried Haack, Trier, 2011. http://www.siegfried-haack.de/

Stand

Letzte Bearbeitung: 13.04.2011

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