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Forsthäuser Mülchen

Forsthaus Mülchen, Gemeinde Zemmer

Denkmalzone

An den Hängen beiderseits des oberen Quintbaches gelegene Forsthäuser, die von der Bachaue und einem Weiher getrennt werden. Weiher und Forsthäuser stehen im Zusammenhang mit dem Waldbesitz und dem 1697 gegründeten Tochterwerk der Quinter Hütte des Franz Pidol, dem das Stift Sankt Irminen die Erlaubnis gab, an der Stelle einer verfallenen Mahlmühle (Mülchen) einen Schmelzofen zu errichten. Günstige Voraussetzungen für die ab 1705 nachgewiesene Schmelze waren der Wald- und Wasserreichtum sowie der hier gefundene Eisenstein. Von der wahrscheinlich bis Ende des 18. Jahrhunderts betriebenen Eisenschmelze zeugen am Rand des heutigen Weihers Fundamentreste, Keller und wohl Teile des Schmelzofens. Der Weiher selbst ist Teil der wassertechnischen Energieanlage. Die Holz- und Eisengewinnung wurde im 19. Jahrhundert fortgesetzt. Nahe der Schmelze entstand 1771 ein kurfürstliches Forsthaus in Form eines Quereinhauses (im Portalsturz 1786 bezeichnet). Das alte Gebäude wurde nach dem Bau der eineinhalbgeschossigen preußischen Revierförsterei 1872 umgenutzt. Die Revierförsterei ist ein von gereihten Segmentbogenfenstern und überstehendem Satteldach charakterisiertes, weitgehend erhaltenes Wohnhaus im Landhaus-Charakter. Das ältere, veränderte Quereinhaus ist in seiner Einteilung noch ablesbar. Zugehörig zur baulichen Gesamtanlage ist das 1813 nahebei erbaute Forsthaus zum Schutz der Gräflich Kesselstattschen Wälder. Die Denkmalzone überliefert mit der ehemaligen Schmelze und den Forsthäusern einen historischen Bereich mit seinen Besitz- und Nutzungsverhältnissen. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Verwaltungsbauten / Forsthäuser
Zeit:
1771
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.707482
lat: 49.87102
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Mülchen

Internet

http://www.zemmer.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 12.2 Kreis Trier-Saarburg. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-110-6 (1. Auflage 1994).

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 17.02.2013

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