Ausstellung "Une Memoire, un avenir",
"Eine Erinnerung, eine Zukunft"
13. 04. 2003 - 31. 05. 2003
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Videos von Dieter Wojanowski von der Ausstellung und der Ausstellungseröffnung

Impressionen von der Ausstellung und der Ausstellungseröffnung:
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Ansprache des Museumsleiters D. Haas anlässlich Eröffnung der Ausstellung am 13.4.2003 im Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof
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Meine sehr verehrten Damen und Herren,

zur Eröffung unserer Ausstellung, die zugleich den diesjärigen Saisonauftakt für unser Museum darstellt, heiße ich Sie alle sehr herzlich willkommen.Es ist die zweite Ausstellung, die wir zusammen mit unseren fran­zösischen Nachbarn machen. Ich erinnere an die Ausstellung "Stadt­entwicklung und Architektur: Diedenhofen/Thionville 1900 bis 1939" die wir zusammen mit der Direction Regionale des Affaires Cultu­relles im Jahr 1997 hier gezeigt haben. Die jetzige Ausstellung beschäftigt sich mit einem verwandten Thema, der Umgestaltung und der Wiederaufbaupolitik aufgelassener Gruben- und Hüttenanlagen usw. im Bereich der lothringischen Montanindustrie. Unser Nach­barland Lothringen hat mit dem Verfall der einst blühenden Schwer­industrie ein schweres Schicksal zu meistern und es ist sehr inter­essant zu sehen, wie die Bewohner Lothringens diese Aufgabe mit viel Engagement und Geschick lösen.

In der ab heute hier präsentierten Ausstellung soll eine Vorstel­lung von den gewaltigen Veränderungen und Anstrengungen gegeben werden, die mit der Umstrukturierung verbunden sind. Diese Um­strukturierung liegt in den Händen des Etablissement Public Foncier de Lorraine, und es ist mit eine ganz besondere Freude, hier dessen Generalsekretärin, Frau Sabine Johannes, den techni­schen Direktor, Herrn Francois Kah, und die mit der Öffentlich­keitsarbeit betraute Frau Veronique Soutif hier begrüßen zu können. Messieur-Dames, soyez les bienvenues, nous sommes tres heureux, de puvoir presenter cette Exposition chez nous et je vous prie d'expresser aussi notre remerciement er nos salutations distin­guees ä monsieur Pierson, Directeur General d'Etablissement Public Foncier de Lorraine.

Für uns hier im Trierer Land ist diese Ausstellung aber nicht nur deshalb interessant, weil sie uns über wichtige Aspekte des Lebens unserer Nachbarn informiert, sondern weil wir uns in Trier, aber auch in Konz und anderen Orten, mit ähnlichen Problemen beschäf­tigen, hier unter dem Begriff "Konversion" zusammengefaßt. Grenzräume hier wie dort müssen sich mit schwierigen Struktur­veränderungen beschäftigen, und dies in einem wirtschaftlich nicht einfachen Umfeld. Die sich hier offenbarenden Gemeinsamkeiten haben uns veranlaßt, diese Ausstellung hier zu zeigen, und wir sind unseren französischen Nachbarn sehr dankbar dafür, daß Sie uns dabei in uneigennütziger Weise unterstützt haben.

Aus vielen Beispielen kennen wir die Gegenüberstellung von Fotos einst und jetzt in der hiesigen Tagespresse. Unsere Ausstellung konfrontiert uns mit ähnlichen Bildern und zeigt, in wie vielfäl­tiger Weise und mit wieviel Einfallsreichtum ehemaliges Industrie­gelände und andere aufgelassene Anlagen einer neuen Bestimmung zugeführt worden sind. Dies Ausstellung ist aber zugleich eine Einladung, unser schönes und interessantes Nachbarland zu besuchen! Ich bitte Sie nun, sich die von unseren französischen Freunden in hervorragender Weise präsentierten Beispiele der "transforma­tions du paysage ä Lorraine, qlai sautent aux yeux" zu betrachten und dazu auch ein Glas Wein aus dem Konzer Land zu genießen!







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