Besichtigung des Ausstellungsgebäudes  
mit dem Rollstuhl  

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In den ehemaligen Hofgebäuden des Roscheider Hofes werden in verschiedenen thematischen Ausstellungen die volkskundlichen Ausstellungen des Museums präsentiert. Ein sehr großer Teil dieser Ausstellungen ist mit dem Rollstuhl problemlos zugänglich.

Zusammenfassung:

Problemlos erreichbar:
Besucherzentrum/Maschinenhalle, Ölkännchenausstellung, Viez und Schnaps, Weinbauausstellung, Edelsteinschleiferei, Handwerkerausstellung. Über die Rampe (von aussen) ins Obergeschoss weiterhin die umfangreiche Landwirtschaftsausstellung, Backstube, Geschichte des Waschens, Strasse des 20. Jahrhunderts mit Metzgerei, Polsterei, Apotheke, Zahnarzt, etc..

Über ein paar Stufen erreichbar:
Tante-Emma-Laden, Friseur, Historische Gaststube, Alte Küche, Texilausstellung, Bürgerliche Wohnkultur, Möbelausstellung, Turmuhr.

Mit Rollstuhl nicht erreichbar:
Religiöse Ausstellung, Schulausstellung.


Genaue Beschreibung des Rundgangs für Rollstuhlfahrer:

Rechts hinter dem Museumseingang liegt das

Besucherzentrum, das ohne Stufe gut zugänglich ist. In diesem Raum finden Veranstaltungen statt, gelegentlich werden auch Sonderausstellungen hier präsentiert. Weiterhin befindet sich hier die Ölkännchenausstellung. Durch eine Tür am Ende des Raumes gelangt man in die Ausstellungen zur Schnapsbrennerei und Viezherstellung - hier ist links neben der "Viezkarte" (linke Tür) einer der 2 Eingänge zur behindertengerechten Toilette - und zur Weinbau und Sektherstellung.

Von diesem Ausstellungsbereich ist unter Umständen über einige Stufen (1 breite Stufe abwärts, 6 breite Treppen aufwärts) der Zugang zum nächsten Gebäudeteil möglich. Man passiert zunächst den Tante-Emma-Laden, und gelangt dann in das rechte Eckgebäude des Roscheider Hofes, in dem eine historische Wirtschaft, ein Friseursalon und eine historische Küche mit vielen Ausstattungsgegenständen zu besichtigen sind.

Über 5 für einen schmalen Rollstuhl ausreichend breite Stufen kommt man in die Textilausstellung, wo ein historischer Webstuhl und viele Exponate zur Verarbeitung von Wolle und Leinen gezeigt werden.

Dahinter erreicht man dann den ehemaligen Wohntrakt des früheren Besitzers Nicolas Valdenaire. Hier wird in mehreren Räumen, die durch Glasscheiben vom Gang aus zu besichtigen sind, ein Teil unserer großen Sammlung zur bürgerlichen Wohnkultur und Lebensweise um 1900 präsentiert. Unter anderem gibt es eine Vielzahl handgearbeiteter Textilien zu sehen, außerdem ein Wohn- und ein Schlafzimmer. Außerdem wird hier die vollständig eingerichtete Werkstatt einer Stickerin gezeigt, die Kurbelstickerei mit mechanischen Stickmaschinen ausführte.

In der Möbelausstellung sind neben diversen Schränken und Truhen verschiedener Epochen ein vollständig eingerichtetes Eßzimmer, ein repräsentatives Wohnzimmer aus dem 19. Jahrhundert und eine Turmuhr zu besichtigen.

Der weitere Rundgang führt nun über eine Treppe mit 6 engen und recht steilen und "rollstuhlfeindlichen" Stufen in die oberen Stockwerke des Gebäudekomplexes.

Dieser Teil der Sammlung kann jedoch mit dem Rollstuhl völlig unproblematisch über einen kleinen Umweg erreicht werden: Eine Rampe führt von außerhalb des Museums direkt ins Obergeschoß über der Weinbauausstellung. Ohne weitere Stufen kann dann die gesamte Ausstellung im Obergeschoß des Gebäudekomplexes erreicht werden, mit Ausnahme des kleinen Teils über dem Eckgebäude. (Die religiöse Sammlung und das Schulmuseum sind deshalb als einzige Teile der Ausstellung leider für Rollstuhlfahrer aufgrund einer steilen Treppe in Stockwerkhöhe unzugänglich.)

Über die Rampe gelangt man zunächst in die große Ausstellung Vom Korn zum Brot. Hier sind in der Reihenfolge der Arbeitsschritte Geräte zur Bodenbearbeitung zum Säen, zur Ernte und zum Dreschen des Korns zu sehen. (von hier führt eine flache und breite Holztreppe mit 15 Stufen wieder hinunter zur Weinbau-Ausstellung). Den krönenden Abschluß bildet die Backstube aus Polch, die im Museum exakt wie an ihrem ursprünglichen Standort wieder eingerichtet werden konnte. Ihr Kernstück ist der große, geflieste Backofen.

Anschließend gelangt man in die Ausstellung zur Geschichte des Waschens, die die Entwicklung vom Waschbrett bis zur elektrischen Waschmaschine dokumentiert.

Über eine flache Rampe erreicht man schließlich als letzten Teil der volkskundlichen Ausstellung die "Straße des 20. Jahrhunderts", die zur Zeit noch im Aufbau ist. Bisher zu sehen sind ein Zahnarztstuhl aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts mit entsprechenden zahnärztlichen Instrumenten, eine Apothekeneinrichtung eine Metzgerei und eine Polstererwerkstatt.

Der Zugang über die Rampe ist normalerweise verschlossen Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus, wenn Sie den oberen Teil der Sammlung mit dem Rollstuhl besuchen möchten.

Die Edelsteinschleiferei erreicht man ebenerdig hinter dem Restaurant.

Die Handwerkerausstellung ist vom Innenhof ebenerdig über etwas raues Kopfsteinpflaser zu erreichen. Aus der Handwerkerausstellung blickt man in den Rosengarten der seit Frühjahr 2001 über eine Rampe erreicht werden kann (s. Beschreibung Freigelände mit dem Rollstuhl).


Besuch des Freigeländes mit dem Rollstuhl.

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