Ehemaliges Schieferbergwerk Oberemmel

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Der Stolleneingang

Oberhalb von Oberemmel befindet sich ein ehemaliges Schieferbergwerk. Erhalten ist ein Stollen, ein grosser Steinbruch, eine kleinere Grube, Stützmauern u.ä. Das Bergwerk wurde von Thommer Bergleuten (vgl. hierzu den Server des Besucherbergwerks Fell) betrieben und in den 60er Jahren aufgeben. Im 2. Weltkrieg diente es den Bürgern aus Oberemmel als Luftschutzraum. Heute ist es ein Reservat für Fledermäuse. Ein zweiter Stollen, der in der Nachkriegszeit angelegt wurde, ist heute verschüttet.

Über weiter Informationen zur Geschichte dieser Bergwerke freut sich der der Autor dieser Zeilen.

Schieferbergwerke (zur Gewinnung von Dachschiefer) waren im ganzen Hunsrück jahrhundertelang eine wichtige Einnahmequelle. Aufgrund der Verdrängung des Naturschiefers durch den billigeren Kunstschiefer wurden in den 60er Jahren die letzten Bergwerke stillgelegt. Bedingt durch die mittlerweile wieder gestiegene Nachfrage nach Naturschiefer sind ein Über- und ein Untertagebergwerk im Hunsrück mittlerweile wieder in Betrieb genommen worden.

Lage:

Im Wald zwischen Oberemmel und Steinbachweiher.

Mehr zu Schieferbergwerken:

Bei Ort Fell (etwas südlich vom Autobahnkreuz Moseltal) existiert ein Besucherbergwerk, sowie ein Lehrpfad, der an mehreren Stollen ehemaliger Schieferbergwerke vorbeiführt.

 

Zufahrt:

Ziemlich kompliziert - am besten mit der Karte "Saartal, Obermosel" zu finden.
Zufahrt: In Oberemmel von der Hauptstraße dem Bachtal folgend nach Osten abzweigen . Die geteerte Straße führt durch ein langes Tal zur Pellinger Straße hinauf. Von Oberemmel sind zuerst zwei verschiedene Straßen, die sich nach einiger Zeit vereinigen möglich. Ab dieser Vereinigung ist die Strasse (offiziell) für Kraftfahrzeuge gesperrt. Man folgt der Strasse, die bald stark an Höhe gegenüber dem Talboden gewinnt bis zum Waldanfang. Noch ein paar Schritte in den Wald und die Strasse macht eine scharfe Kurve nach links. Dort geht man auf einem Waldweg geradeaus weiter. Kurz danach mündet ein Weg von links oben ein. Man folgt diesem bald sehr stark ginsterüberwachsenen Weg durch einen aufgelassenen ginsterbewachsenen Weinberg (sehr schön zur Zeit der Ginsterblühte). Nach 2 Kehren führt der Weg hoch oben auf dem Hang zurück in Richtung Oberemmel. An einer Kurve mit Blick zurück ins Tal ist unterhalb des Wegs eine kleine aufgelassene Grube zu sehen. Man verlässt den Weg, geht links oder rechts abwärtssteigend an dieser kleinen Grube vorbei und kommt unter dieser Grube auf einen anderen Weg. Unterhalb von diesem Wege sieht man einen grossen aufgelassenen Schiefersteinbruch (Vorsicht Absturzgefahr an der Kante - ggf. auf Kinder aufpassen !!!). Nun geht man auf dem Weg zwischen kleiner Grube und Schiefersteinburch - von oben gesehen nach rechts - und kommt bald in einen kleinen Graben. Kurz überhalb der Stelle, an der der Weg auf den Graben trifft, ist der mit einem Fledermausschutzgitter versehene Eingang zum ehemaligen Schieferbergwerk. Neben dem Stolleneingang sieht man noch einige halbverfallene Stützmauern und (nach oben) einen Weg, der wohl zum Abtransport des Schiefers gedient hat. Vom Stolleneingang führt ein Weg nach unten, rechts am Graben entlang wieder auf die Teerstraße zurück.



 





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