Ehemaliges Kloster Karthaus | Die Umgebung des Freilichtmuseums
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Ehemalige Karthause. Das Kloster wurde 1331 von Erzbischof Balduin von Luxemburg errichtet und St. Alban geweiht. Der ursprünlgiche Standort des Klosters war in Trier ausserhalb der Stadtmauern gegenüber den Kaiserthermen - etwa auf dem Gelände des heutigen Polizeipräsidiums. Noch heute erinnert die Kartäuserstraße hier an das Kloster. |
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Das Kloster St. Alban vor
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Im Französisch-Pfälzischen Krieg wurde das erste Kloster wie alle ausserhalb der Stadtmauern gelegenen Gebäude 1674 von französischen Truppen auf Befehl des französischen Stadtkommandanten Vignory zerstört, um für die (französischen) Truppen ein freies Schussfeld aus der Stadt heraus zu schaffen. Das einzige Erhaltene aus diesem Kloster sind zwei Chorwangen im Diözesanmuseum Trier.
Nach langer Standortsuche und diversen Grundstreitigkeiten - vornehmlich mit der Äbtissin
des Klosters St. Irminen - wurde das Kloster ab 1680 nach Plänen des Mainzer Baumeisters
Vitus Schneider in Merzlich (heute Konz-Karthaus) wieder aufgebaut. Die Bauzeit erstreckte sich bis 1730.
Viele, viele Kriege und diese begleitende Krankheitsepedemien waren immer wieder der Grund für Bauverzögerungen.
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In die Weltgeschichte ging das Kloster ein, als 1792 viele Soldaten des den französischen
Revolutionstruppen entgegenziehenden Deutschen Heers beim Lager in und um Karthaus an Ruhr erkrankten,
und dessen Schlagkraft dadurch entscheidend schwächten. 1794 wurde das Kloster von französischen
Truppen erobert, von den Mönchen verlassen und bald danach in der Säkularisation aufgehoben.
1804 wurde es versteigert, kam in Privatbesitz und verfiel zusehens. 1855 (bis 1962) kam das Kloster in
den Besitz der Franziskanerinnen, die die Ruine der Kirche und die noch als Ruine erhaltenen Teile des
Klosters wieder aufbauten, um ihrerseits dort ein Kloster einzurichten. Die Klosteranlage brannte 1884 ab,
und wurde 1885-1887 wieder im alten Stil aufgebaut. Nach grundlegender Renovierung (1963-1987) dient die
Kirche nun als katholische Pfarrkirche von Konz-Karthaus und das ehemalige Kloster als Bürgerhaus und
Kulturzentrum von Konz. Von aussen schöner als von innen. Schade, dass sich im stimmungsvollen Innenhof kein Biergarten angesiedelt hat...
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Klosterhof
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Besichtigung:
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